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Praktisches Handbuch

der

Freimarken

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1921

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Königreichs Sachsen

fl und des Herzogtums Sachsen-Altenburg

mit Beschreibung und Bewertung der

Abstempelungen

r sowie Orts- und Schlagwortregister

Jnter Mitarbeit von Walter A. Opitz, Netzschkau i. V. herausgegeben von

Friedrich W. Dieck

Leipzig

£»3 SACHSEN

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Selbstverlag des Verfassers Fr. W. Dieck, Leipzig, Nordplatz 5

1921

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Auslieferung durch die Kommissionsbuchhandlung L. Fernau, Leipzig, Taistr. 15

Praktisches Handbuch

der

Freimarken

des

Königreichs Sachsen

und des Herzogtums Sachsen-Altenburg mit Beschreibung und Bewertung der

Abstempelungen

sowie Orts- und Schlagwortregister

Unter Mitarbeit von Walter A. Opitz, Netzschkau i. Vgtl. herausgegeben von

Friedrich W. Dieck

Leipzig

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Selbstverlag des Verfassers Fr. W. Dieck, Leipzig, Nordplatz 5

1921

Alle Rechte, besonders auch das "Recht der Übersetzung, vorbehalten.

Abdruck einzelner Abschnitte nur mit genauer Quellenangabe und mit Einverständnis des Herausgebers gestattet.

Vorwort.

Da sämtliche, die Sachsenmarken behandelnden Schriften schon seit Jahren im Buchhandel nicht mehr zu bekommen und die in den Büchereien vorhandenen Werke meist stark veraltet sind, ist der Plan zur Herausgabe dieses kurzen Handbuches entstanden. Es soll nicht nur, unter Fortlassung vieler für den praktischen Gebrauch nicht un- bedingt notwendiger Einzelheiten, die hauptsächlichsten ge- schichtlichen Daten kurz zusammenfassen, sondern auch das schwierige Gebiet der Abstempelungen ausführlicher be- handein.

Die erstmalig aufgestellten Preistafeln sind als un- gefähre Grundlage für den Erwerb und Tausch der ver- schiedenen Abstempelungen gedacht.

Zu besonderem Dank bin ich Herrn Walter A. Opitz, Netzschkau i. Vogtl., verpflichtet, der seine reichen Erfah- rungen besonders auf dem Gebiete der Abstempelungen zur Verfügung gestellt hat. Die Herren Max Thier, Char- lottenburg, A. Dietrich und E. Ehrlich, Haue a. S., Ober- lehrer Große in Grimma, E. Mancke, E. Marre und Ober- lehrer Voigt in Leipzig haben mich in dankenswerter Weise mit Ratschlägen, Verbesserungen und Ergänzungen unter- stützt, während Herr Faktor Seifert vom Vorstand des Germania-Ringes die Drucklegung in promptester Weise besorgt hat.

Auch an meine Leser möchte ich die Bitte richten, ihnen auffallende Fehler zu berichtigen und Vorschläge über wünschenswerte Zusätze zu machen. Hauptsächlich auf dem Gebiete der Abstempelungen und unter diesen be- sonders bei den Briefsammlungen dürften sich durch wei- tere Forschungen noch Ergänzungen möglich machen.

Leipzig, Nordplatz 5, Fernsprecher 6311 im Oktober 1921.

Fr. W. Dieck.

I.

Schon seit Ende des 15. Jahrhunderts bestanden in ver- schiedenen deutschen Landen sogenannte Boten- und Hof- posten, wie z. B. in Dresden die Hofpost des Kurfürsten August von Sachsen, jedoch erfolgte die Entwicklung der „Post" zur öffentlichen Verkehrseinrichtung erst im Laufe des 16. Jahrhunderts.

Der deutsche Kaiser Rudolph II. ernannte 1595 Leon- hard von Taxis zum Reichsfreiherrn und General-Oberpost- meister über die Posten im Heiligen römischen Reich deut- scher Nation. Kaiser Matthias belehnte dann 1615 Lamoral von Taxis erblich mit dem Reichspostmeisteramt.

Eine Anzahl deutscher Fürsten, darunter auch der Kur- fürst August von Sachsen, verzichteten jedoch nicht auf ihr Postrecht, sondern legten, teilweise sogar neben den Taxis- schen und anderen Postlinien, eigene öffentliche Posten an. So war zum Beispiel der Leipziger Posthalter Johann Sieber im Anfange des 17. Jahrhunderts gleichzeitig Rats-Boten- meister, Kurfürstlich Sächsischer Postmeister und Kaiser- licher Postmeister für die Botenpost nach Frankfurt a. M.

Im Jahre 1721 schloß das benachbarte Sachsen-Alten- burg für 60 Taler jährliche Pacht eine Postkonvention mit Kursachsen ab, übernahm jedoch 1782 das Postwesen in eigene Verwaltung, übertrug 1818 die Besorgung der Post der Fürstlich Thurn- und Taxisschen Postverwaltung, um 1822 teilweise und nach Eröffnung der Eisenbahn Leipzig— Altenburg am 1. August 1847 sein gesamtes Postwesen

wiederum auf 25 Jahre gegen 600 Taler jährliche Pacht an die Sächsische Regierung zu verpachten. Am 15. Mai 1850 trat Sachsen mit Sachsen-Altenburg dem Deutsch-öster- reichischen Postverein bei, dem außer Preußen und Öster- reich damals noch Bayern, Mecklenburg-Strelitz und Schles- wig-Holstein angehörten. Beide Postgebiete gingen dann am 1. Januar 1868 im Norddeutschen Postbezirk auf und ge- brauchten vom 1. Januar 1872 ab die deutschen Reichspost- marken in der Groschenwähruns;.

II.

1. Buchdruckausgabe vom 29. Juni 1850, im Ge- brauch ab 1. Juli 1850.

Durch seinen Beitritt zum Deutsch-Österreichischen Post- verein hatte Sachsen am 15. Mai 1850 die Verpflichtung übernommen, „Francozeichen" einzuführen, wie es ja schon seit 1653 Frankostreif bänder der Pariser Stadtpost und seit dem 6. Mai 1840 die bekannte schwarze englische Penny- marke gab. Während nun letztere Marke als Vorbild für die erste schwarze Bayernmarke gedient hat, bildeten wieder- um die ersten Ausgaben der bayrischen Kreuzermarken das Vorbild für die erste sächsische Marke, die heute welt- berühmte

sächsische Zeitungsmarke 3 Pfennige rot,

die in verschiedenen Farbarten von hellziegelrot bis kar- min und kirschrot vorkommt.

Der mit der Bestellung der Marke beauftragte Leip- ziger Oberpostrat von Schimpff ließ von dem Litographen und Buchdruckereibesitzer J. B. Hirschfeld in Leipzig, Neu- markt 29, dessen Druckerei noch heute von dem jetzigen Be- sitzer Arno Pries in der Brüderstraße weitergeführt wird, nach dem Muster der bayrischen Marken Zeichnungen und schwarze Probedrucke anfertigen. Nach Bestätigung der endgültigen Zeichnung und Wahl der roten Farbe wurden dann im Juni 1850 die ersten

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120000 Stück in rotem Druck auf weißem Papier in Auftrag gegeben und von Hirschfeld noch in demselben Monat zu je 20 Stück auf einem Bogen gedruckt.

Die Originalzeichnung wurde in Holz geschnitten, der Druck selbst erfolgte von den in der Hirschfeldsehen Ste- reotypie hergestellten Bleiabgüssen, welche in 4 Reihen zu je 5 Stück mit Satzlinien zwischen den einzelnen Marken zu einem Bogen zusammengesetzt wurden. Der Druck der ersten Auflage wurde von dem Druckereifaktor Meyn auf halben Oktavbriefbogen auf der Handpresse ausgeführt.

Im ganzen sind von Hirschfeld vom Juni 1850 bis 17. Juni 1851 in 8 Auflagen 25000 Bogen oder

500000 Stück rote Dreiermarken

gedruckt und abgeliefert worden.

Von dieser Menge ist 1 Bogen oder 20 Stück als Beleg an das Finanzministerium nach Dresden gegangen. Der Bogen ist dann später zerschnitten worden und die Marken wurden zu M. 3. für das Stück an Sammler mit „guten Verbindungen" abgegeben.

463058 Stück sind bis zum 12. September 1851 an das Publikum verkauft und der Rest von 36922 Stück am 10. De- zember 1851 in dem Gebäude der Oberpostdirektion zu Leipzig verbrannt worden.

In Anbetracht dieser hohen Auflage wäre der sehr hohe Preis, welcher heute für gute Stücke dieser Marke gezahlt wird, nicht gerechtfertigt. Er erklärt sich jedoch wohl so, daß viele mittlere Sammler, die es von vornherein aufgeben, ihre Bremen- oder Oldenburgblätter zu komplettieren, doch stets versuchen werden, die schmerzliche, weil' meist einzige Lücke auf dem Sachsenblatt auszufüllen. Zu berücksich- tigen ist ferner, daß der rote Dreier als Zeitungsmarke fast ausschließlich auf Streifbändern verwandt und deshalb im Gebrauch meist zerrissen wurde. Der Preis für wieder zusammengesetzte oder sonst ausgebesserte Stücke erreicht

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deshalb auch nur den 5. bis 3. Teil der für gute Stücke gezahlten Summen.

Die Marke mißt I8V3 mm im Quadrat; die kleinen Größenunterschiede erklären sich durch die Eigenart des Stereotypverfahrens, durch welches von dem Originalholz- stock die 20 Bleiabgüsse des ganzen Bogens hergestellt wurden, nicht aber durch Dehnung des Papiers, wie manch- mal behauptet wird.

Da der Druck in 8 Auflagen erfolgte, ist die rote Farbe der Marke nicht einheitlich, sondern variiert von mattziegel- rot bis karmin und kirschrot. Die letzteren beiden Farben sind die selteneren. Das Papier ist ein dünnes Schreib- papier und nicht geglättet.

Als Entwertung war in den ersten Tagen Federstrich vorgeschrieben, später wurden fast ausschließlich runde und rechteckige Ortsstempel verwendet, sehr selten vorkommende Stücke mit Vollgitterstempel oder Nummergitterstempel ver- dienen höhere Bewertung (s. Abschnitt VII).

Während ihrer eigentlichen Kurszeit war die Marke nur als Streifbändfrankatur im Gebrauch, während für Briefe auch weiterhin noch Barfrankatur vorgeschrieben war. Nach- zügler fanden auch nach dem 1. August 1851 besonders auf Stadtbriefen Verwendung, für die das Porto damals 6 Pf. betrug. An sich hatte die rote Dreiermarke bis 31. Dezember 1867 Frankaturgültigkeit.

Fälschungen.

Die Fälschungen der roten Dreiermarke sind ebenso zahlreich, wie teilweise hervorragend gut ausgeführt. Die ersten Fälschungen stammen schon aus den 50 er Jahren und wurden in Buchdruckausführung von Nürnberg (Zechmeyer), später in Steindruck von Hamburg (Goldner und andere) aus vertrieben. Sehr gute Steindruckfälschungen wurden Ende der 80 er Jahre von Dresden aus (Elb und Fohl)

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angeboten, sind aber leicht an dem auf echten Marken fast nie vorkommenden Vollgitterstempel zu erkennen. Auch das von Gebrüder Senf seinerzeit herausgegebene Faksimile auf geglättetem Schreibpapier wurde durch Entfernung des Auf- drucks „Falsch" und Ueberstempelung der Rasur „echt" gemacht. Die Stahlstichfälschung (1890) von Thiele, Han- nover, ist daran zu erkennen, daß die Schraffur der großen Wertziffer aus Punkten und nicht aus kleinen „3" besteht. Die beste Fälschung ist der berüchtigte Lichtdruck des Pho- tographien Schröder, der Ende der 70 er Jahre in der Leip- ziger Lichtdruckanstalt von Naumann & Schröder ausgeführt und in Zeichnung, Papier und Farbe vom Original kaum zu unterscheiden ist. Man erkennt ihn eigentlich nur daran, daß der Druck, wenn man ihn schräg gegen das Licht hält, vollkommen flach und glatt erscheint, während die im Buch- druckverfahren hergestellten Originale rauh, an den Druck- stellen etwas vertieft und rückseitig durchscheinend sind. Die Farbe des Lichtdrucks ist mehr kirsch- als ziegelrot, und das sehr glatte Papier hat einen leicht bläulichen Schein, während das der Originale mehr gelblich ist.

Daß sich anscheinend auch das Ausland an den Fäl- schungen beteiligt, schließe ich daraus, daß ich kürzlich aus Paris eine Fälschung mit dem Ortsstempel „Risa" statt Riesa erhielt.

In allerletzter Zeit werden nach Thier vorzügliche Fäl- schungen, anscheinend von Sachsen aus, mit Gitterstempel oder mit dem Doppelkreisstempel Leipzig 21. Oct. 50, in der Mitte 5— 51/2, vertrieben.

Die nachstehende kurze Beschreibung der

Echtheitsmerkmale

soll an Hand der vergrößerten Zeichnung dem Sammler die Möglichkeit geben, wenigstens gröbere Fälschungen sofort zurückweisen zu können. Ich rate aber auf jeden Fall,

II

Marken, bei denen alle Echtheitsmerkmate stimmen, doch noch entweder meinem Mitarbeiter und Spezialprüfer von Sachsenmarken und Sachsenstempeln

Walter A. Opitz, Netzschkau i. Vogtl.,

oder einer der amtlichen Prüfungsstellen:

Max Thier, Charlottenburg I, Kaiser-Friedrich-

Straße 19 oder A. E. Glasewald sen., Gößnitz (Sachsen-Altenburg) einzusenden und mit deren Prüfungszeichen auf der Rück- seite versehen zu lassen.

Die erste Gruppe der Echtheitszeichen ist mit bloßem Auge zu sehen und läßt sich leicht im Gedächtnis behalten;

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stimmen diese Zeichen, so muß man mit Hilfe der Lupe die zweite Gruppe der Kennzeichen prüfen.

I. Gruppe. Die inneren Einfassungslinien sind fast immer in der Mitte zwischen R und E oben und fast genau unter dem I unten in dem Worte DREI auf etwa 1/4 mm unter- brochen; die Schraffur des inneren Quadrates zeigt fast genau unter der letzteren Bruchstelle, sowie rechts und links vom oberen Rande der großen Wertziffer zwei, lie- genden Ausrufungszeichen ähnliche, und über dem ersten E in PFENNIGE eine hakenförmige kleine weiße Steife.

Die inneren Verzierungen der Eckrosetten sind un- gleichmäßig. Die Rosette links oben hat gleichmäßig auf jedem Blatt innen einen kleinen Halbmond, der in den beiden oberen Blättern etwas zu weit nach rechts steht. In der rechten oberen Rosette fehlt der Halbmond oben links und ist oben rechts in Verlängerung des Sternes in der Mitte nur punktartig angedeutet. Der Rahmen dieser? Rosette ist rechts unten auf etwa 1/4 mm unterbrochen. In der Rosette rechts unten fehlt ebenfalls oben links der Halbmond, sowie die beiden rechten Spitzen des Sternes in der Mitte, der Halbmond rechts unten erscheint nur als kürzerer Strich, während die anderen beiden auf einer Seite hakenförmig gebogen sind.. In der Rosette unten links erscheint der linke obere Halbmond nur als schwacher Punkt oder fehlt ganz, während der rechte obere Halbmond stark nach unten verlängert, fast den Rand des Blattes erreicht.

Hinter FRANCO, und zwar nur hinter diesem Wort, steht ein Punkt. Bei dem A in FRANCO fehlt der Fußstrich des linken Balkens fast gänzlich, während der rechte Balken einen nach rechts verlängerten Fußstrich hat. Das ganze Wort DREI steht etwa 1/5 mm zu weit nach links.

II. Gruppe. Wenn die in Gruppe I angeführten Merk- male sämtlich vorhanden sind, nimmt man mit Hilfe der Lupe die weitere Prüfung vor. Das Innere der gToßen

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Wertziffer ist mit 71 kleinen, oft verkrüppelten oder um- gekehrten kleinen Dreien und 41 Punkten ausgefüllt. In der Ausfüllung des unteren Punktes der großen Wertziffer stehen eine etwas verkrüppelte und zwei deutliche kleine Dreien fast genau senkrecht übereinander. Das innere Quadrat ist mit dünnen, unregelmäßigen Wellenlinien und etwas dickeren, sich oft kreuzenden Schraffierungslinien bedeckt, die rechts und links über, rechts unter der großen Wert-i ziffer, sowie in der linken unteren Ecke kleine, liegenden Ausruf ungszeichen ähnliche weiße Stellen zeigen. Eine etwas kleinere tropfenähnliche weiße Stelle ist ziemlich genau in der Mitte der Marke.

In dem Worte SACHSEN ist das erste S unten, das zweite S oben offener gehalten; das N ist rechts unten etwas zu kurz. Das G in PFENNIGE steht etwa Vio mm zu niedrig, ebenso das C in dem Worte FRANCO. Links über dem O dieses Wortes zeigt die Schraffur des inne- ren Quadrates ein auf der Seite liegendes Kreuz. Der Ab- stand der äußeren Randlinie ist oben links und unten rechts größer als an den anderen Stellen.

Alle diese Merkmale hat aber die schon erwähnte Schrödersche Lichtdruckfälschung auch; den letzten end- gültigen Anhalt gibt deshalb die Druckart, das Papier und die Farbe, die für Nichtkenner nur an der Hand von ein- wandfreiem Vergleichsmaterial festgestellt werden können. Ich will auch mit dieser Beschreibung nur dem Durch- schnittssammler die Möglichkeit geben, sich vor groben Fälschungen von vornherein zu schützen. Das endgültige Urteil mag er getrost den schon erwähnten Herren Opitz, Thier oder Glasewald überlassen deren Echtheitszeichen auch den etwaigen Verkaufswert der Marke schließlich um mindestens den Betrag der Prüfungskosten steigert.

III.

2. Buch- und Kupferdruckausgabe vom 29. Juli 1851, im Gebrauch ab 1. August 1851.

Da die rote Zeitungsmarke von vornherein nur als Not- behelf gedacht war, .bekam ihr Drucker Hirschfeld bereits im Juni 1850 den Auftrag, Entwürfe für die endgültigen Briefmarken vorzulegen. Nach langen Verhandlungen ge- langte denn auch der Hirschfeldsche Entwurf, nach Ver- werfung der sechs Entwürfe des Finanz-Vermessungs- direktors Preßler, für die neue

Kreuzbandmarke 3 Pfennige grün

mit geringfügigen Änderungen zur Annahme, während die weiter geplanten Kreuzbandmarken zu 6 und 18 Pfennig nicht zur Ausführung kamen. Die Marke wurde am 29. Juli 1851 ausgegeben und war zur Freimachung der Kreuzband- sendungen und Stadtbriefe bestimmt. Sie ist vom Juli 1851 bis Januar 1863 von Hirschfeld in 24 Auflagen in einer Gesamtzahl von

12i/4 Millionen Stück gedruckt worden.

Durch die große Zahl der Auflagen erklärt sich auch, daß eine ganze Anzahl Abweichungen in der grünen Farbe und in der Färbung des Papiers vorkommen. Die seltenste Farbe ist ein

saftiges Grün bis Dunkelgrün auf weißem Papier, diese Färbung wurde in Zehnerblocks gedruckt.

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Die Farben grün bis blaugrün auf gelblichem Papier, gedruckt in vollen Bogen, kommen ziemlich oft, die

hellgelbgrüne Färbung etwas weniger, und die ausgesprochen

maigrün bis tiefgelbgrüne Farbe ziemlich selten vor.

Der bei der hohen Auflage der Marke verhältnismäßig sehr hohe Katalogpreis erklärt sich, wie bei der roten Kreuz- bandmarke dadurch, daß im Gebrauch die meisten Stücke zerrissen wurden. Die Marken sind sehr eng zusammen gedruckt. Vierseitig vollrandige Stücke sind deshalb höher zu bewerten.

Die wenig vorkommenden Fälschungen der Marke sind grob ausgeführt und deshalb leicht zu erkennen.

Für die höheren Werte dieser Ausgabe erfolgte im Sep- tember 1850 die Verordnung, daß sie neben der Angabe des Wertes ausschließlich mit dem Bilde des Königs auszustatten seien. Die von Hirschfeld vorgelegten Proben gelangten jedoch nicht zur Annahme, sondern die Entwürfe der Hof- buchdruckerei C. C. Meinhold & Söhne in Dresden, obgleich Meinhold an den ihm zur Verfügung gestellten Hirschfeld- schen Zeichnungen nur geringe Änderungen vorgenommen hatte. Die von Meinhold Ende Mai 1851 vorgelegten Probe- drucke in Kupferdruck auf rosaem, gelbem und weißem Papier wurden jedoch nicht genehmigt, sondern am 12. Juni 1851 bestimmt, daß der Druck der Marken zu

V2 Neugroschen auf silbergrauem,

1 rosaem,

2 hellblauem,

3 gelbem

Papier zu erfolgen habe.

Der nach rechts blickende Kopf des Königs Friedrich August erscheint auf glattem schwarzen Gründe, der den

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Marken nach dem tragischen Tode des Königs den Namen „Trauersachsen" eintrug. Tatsächlich zeigt jedoch der Grund eine ganz feine wagerechte Schraffur, die freilich nur bei den ersten Auflagen deutlich zu sehen ist.

Im ganzen wurden von Meinhold gedruckt: V2 Neugroschen schwarz auf silbergrau

vom Juni 1851 bis Oktober 1854 in 17 Auflagen 5 Millionen 100000 Stück.

Im August und September 1851 wurde in Leipzig fest- gestellt, daß ein Blatt von 120 Stück (12 Zehnerblocks) der 1/2-Neugroschen-Marke versehentlich auf dem hellblauen Pa- pier der 2-Neugroschen-Marke gedruckt und abgeliefert worden war.

63 Stück davon sind an das Publikum verkauft worden. Ein Zehnerstreifen fand sich seinerzeit bei meinem Bank- haus Frege & Co. vor und wurde von diesem dem ver- storbenen Dresdner Sachsen-Spezialisten Dr. Kloss über- lassen, wodurch die Marke eigentlich erst als Fehldruck der Sammlerwelt bekannt wurde. Dieser Zehnerblock ist später zerschnitten worden und ein Viererstreifen ging vor kurzem auf einer Auktion für M. 84000 in den Besitz eines Kopenhagener Herrn über.

57 Stück verblieben in den Händen der Post und wurden an das Finanzministerium zurückgeliefert. Dieses hat dann die Marken in den 90er Jahren das Stück für M. 3. an Sammler verkauft.

Gebraucht sollen von dem Fehldruck 2 Stücke existieren ; ob die Stempel aber echt sind, ist zum mindesten zweifelhaft.

Ich warne ausdrücklich vor gefärbten y2-Neugroschen- Marken, die fast immer gebraucht angeboten werden, da den Fälschern die ungebrauchten Marken für ihre Kunst- stücke anscheinend zu teuer sind.

1 Neugroschen schwarz auf rosa vom Juni 1851 bis Oktober 1854 in 17 Auflagen 5 Millionen 700000 Stück.

17

2 Neugroschen schwarz auf hellblau (himmelblau)

vom Juni 1851 bis Februar 1852 in 7 Auflagen

700000 Stück. Im März 1852 beschwerte sich das Postamt Freiberg, daß das hellblaue Papier der 2-Neugroschen-Marke in grau ausbleiche. Der Drucker erhielt daraufhin die Anweisung, für weitere Auflagen ein weniger ausbleichendes, dunkel- blaues Papier zu verwenden und druckte dann von der

2 Neugroschen schwarz auf dunkelblau

vom Mai 1852 bis Oktober 1854 in 9 Auflagen

1 Million 500000 Stück.

Ungebraucht ist diese Marke außerordentlich selten, da die Bestände fast restlos aufgebraucht wurden. Von der

3 Neugroschen schwarz auf gelb

sind vom Juni 1851 bis Oktober 1854 in 16 Auflagen

2 Millionen 350000 Stück

gedruckt worden. Das Gelb kommt in satterer und etwas hellerer Farbe vor.

Der ganze Druckausschuß und die abgenutzten Platten sind s. Zt. von der Behörde vernichtet worden.

Diese Ausgabe wurde in Bogen von 120 Stück, später von 100 Stück gedruckt, zu Blocks von 10 Stück zerschnitten und in Kästchen zu je 200 Stück verpackt an die Post- anstalten geliefert.

IV.

3. Kupferdruckausgabe vom Juni 1855 mit Kopf des Königs Johann nach links.

Nach dem Tode des Königs Friedrich August am 9. August 1854 wurde angeordnet, daß die Freimarken in Zukunft das Bild des neuen Königs Johann tragen sollten. Mit der Gravur des Brustbildes wurde der Münzgraveur Ulbricht beauftragt, während der Druck wieder durch Mein- hold, Dresden, im Kupferdruckverfahren erfolgte.

Um die Abstempelung deutlicher in Erscheinung treten zu lassen, wurde der Kopf statt auf glatt erscheinendem, jedoch in Wirklichkeit fein wagerecht schraffiertem schwar- zen Grunde, in grob senkrecht schraffiertem Oval angebracht. Gleichzeitig erhielt Meinhold den Auftrag, für die Frei- machung der Sendungen nach Ländern, die nicht zum Deutsch- Österreichischen Postverein gehörten, Proben von Freimarken zu 5 und 10 Neugroschen anzufertigen. Durch Verordnung vom 24. April 1856 wurde dann bestimmt, daß die grüne Dreipfennigmarke beizubehalten sei, die Marken zu 1/2, 1, 2 und 3 Neugroschen in den bisherigen Farben, die neuen Werte zu

5 Neugroschen auf weißem Papier in ziegelrotem, die 10 Neugroschen auf weißem Papier in blauem Druck hergestellt werden sollten. Das blaue Papier der 2-Neu- groschen-Marke sollte jedoch etwas lichter gehalten werden. Da der Drucker sich jedoch nicht allzu genau an die Vor- schriften hielt, entstanden verschiedene Abarten, auf die ich später zurückkomme.

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Die Marken der 3. Ausgabe wurden in folgenden Auf- lagen gedruckt:

Vi Neugroschen schwarz auf silbergrau vom März 1855 bis Januar 1863 in 34 Auflagen 17 Millionen 705000 Stück 1 Neugroschen schwarz auf rosarot vom März 1855 bis Januar 1863 in 24 Auflagen 17 Millionen 345000 Stück. Von diesen beiden Marken sind die ersten Auflagen in einer im Michel-Katalog von 1921/22 erstmalig als II. Type mit aufgeführten Abart gedruckt, die die % in kleinerer und fetterer Schrift zeigt, während alle drei „I" etwa 1/3 mm kleiner sind.

2 Neugroschen schwarz auf blau, stumpfblau und lichtblau

vom März 1855 bis Januar 1863 in 34 Auflagen

5 Millionen 280000 Stück. Obgleich dem Drucker die Verwendung eines lichtblauen Papier vorgeschrieben war, ist doch ein großer Teil der Auflagen auf dem ausgesprochen dunkelblauen Papier der dunkelblauen Zweigroschenmarke der 2. Ausgabe gedruckt. Die lichtblaue und die stumpf blaue Farbe wird etwa 30o/0 höher bewertet. Vorkommende grünlichblaue Stücke sind durch Zersetzung des Gummis entstanden.

3 Neugroschen schwarz auf gelb

vom März 1855 bis Januar 1863 in 24 Auflagen

7 Millionen 560000 Stück. Das Papier ist bei den verschiedenen Auflagen nicht gleich- mäßig ausgefallen; man unterscheidet hellgelbe, zitronen- gelbe, gelbe und dunkelgelbe Stücke.

5 Neugroschen auf weißem Papier

ziegelrot, rostbraun, bräunlichrot, karminrot, rotbraun, rostrot vom Februar 1856 bis Januar 1863 in 17 Auf- lagen 1 Million 90000 Stück,

2*

20

und zwar

200000 Stück ziegelrot (feuerrot) 66200 rostbraun (Fehldruck) 825800 bräunlichrot, karmin, rotbraun, rostrot. Während die erste Auflage von 200000 Stück eine aus- geprägt feurig-ziegelrote Farbe zeigte, war später bei der Farbenfabrik die Farbe ausgegangen, weshalb Meinhold im Februar 1857 die nächsten 100000 Stück in rostbrauner (dunkelbrauner) Farbe druckte. Die Oberpostdirektion ver- ordnete nun auf eingegangene Beschwerden hin, daß die Bestände dieses

„Fehldruckes zu 5 Neugroschen in dunkelbrauner Farbe"

an Meinhold zum Umtausch zurückzusenden seien. Von den gedruckten 100000 Stück waren jedoch schon 66200 an das Publikum verkauft, während für den Rest von 33800 Stück von der Druckerei im März 1856 Ersatz geliefert wurde. Diese zurückgelieferten Fehldrucke wurden dann im März 1855 im Gebäude der O. P. D. in Leipzig ver- brannt, weshalb ungebrauchte Stücke des Fehldrucks ziem- lich selten vorkommen.

Die bei den nächsten 15 Auflagen zu beobachtende-n Abweichungen in der Farbe beruhen teilweise auf Schwie- rigkeiten in der Farbenmischung, teils auf Einwirkungen des Lichtes, des Gummis und der Luft. Eine der letzten Auflagen wenn nicht die letzte ist in roströtlicher Farbe auf glasigem Papier gedruckt worden. Diese Ab- art kommt ungebraucht ziemlich häufig vor, ist dagegen gebraucht nur in wenigen Stücken bekannt.

10 Neugroschen blau auf weißem und glasigem

Papier

vom Februar 1856 bis Mai 1861 in 3 Auflagen

250000 Stück. Wenn auch die Marke nur in 3 Auflagen gedruckt worden ist, kommt doch die blaue Farbe, teilweise auch

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durch Einwirkung des Lichts, in den verschiedensten Ab- stufungen vom stumpfen Milchblau bis zum leuchtenden satten Blau vor. Die Grundfarben der Auflagen dürften die folgenden gewesen sein:

1. Auflage 1S56 milchblau auf gewöhnlichem Papier

2. 1S59 tiefblau auf gewöhnlichem Papier

3. 1861 leuchtend blau auf glasigem Papier.

Das in manchen Katalogen irrtümlich angegebene bläuliche Papier ist dadurch entstanden, daß der Drucker die Kupfer- platte nicht sauber gewischt hatte, weshalb das Papier auch außerhalb der Druckstellen einen bläulichen Schein be- kommen hat.

Die 2. und besonders die 3. Auflage ist gebraucht viel1 seltener, während die letzte Auflage auf glasigem Papier ungebraucht häufiger vorkommt, weil bei Außerkurssetzung noch Bestände bis etwa 20000 Stück vorhanden gewesen sein sollen.

Obgleich die Marke nur auf Briefen verwendet wurde und deshalb vielfach erhalten blieb, scheint mir auch die neueste stark erhöhte Preisnotierung des Michel-Katalogs noch zu niedrig zu sein, wenn man berücksichtigt, daß die rote Dreiermarke in doppelter Auflage gedruckt worden ist.

Die Marken zu 5 und 10 Groschen gelangten erst am 24. April 1856 zur Ausgabe, seit welchem Datum auch die Briefe nach Ländern außerhalb des Deutsch-Österreichischen Postvereins mit Marken freigemacht werden konnten.

Von der 1/2 Neugroschen gibt es ein durch Schmitz- druck entstandenes Kuriosum n/22 Neugroschen.

Da die Druckerei Meinhold damals wenig sorgfältig gearbeitet hat, wurden von vielen Postämtern Ausschuß- drucke mit weißen Stellen, Falten usw. zurückgeliefert. Die Bestände solcher Marken wurden erst 1918 verkauft und werden bei der heute grassierenden Spezialisierungs- wut weiter Kreise ich erinnere nur an die in sonst guten

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Katalogen aufgenommenen Druckzufälligkeiten der neueren bayrischen Sammler-Ausbeutungsserien auch sicher ihre Käufer finden. Ich halte eine höhere Bewertung derartigen Druckausschusses für nicht gerechtfertigt, denn der Samm- ler soll doch schließlich Verkehrsdokumente sammeln und nicht Makulatur. Nicht viel besser sind die bei allen Werten dieser Ausgabe vorkommenden sogenannten

Doppeldrucke,

die weiter nichts sind, als beim Kupferdruckverfahren manch- mal an den Rändern in Erscheinung tretende Schmitzdrucke, die von einer sauber arbeitenden Druckerei auch nicht mit abgeliefert worden wären. An

Fälschungen

von Marken dieser Ausgabe kommen fast nur reichlich plumpe Steindruckfälschungen vor, die auch von ungeüb- teren Sammlern an dem glatten Druck und den abweichen- den grellen Farben zu erkennen sind. Die gute Fäl- schung der 10-Neugroschen-Marke des bekannten Dreier- sachsenfälschers Schröder ist auch in Lichtdruck ausgeführt, jedoch heute fast noch seltener als die echte Marke.

Die geplante Ausführung der Marken dieser Ausgabe in Buchdruck kam nicht mehr zustande, da auf Anregung des preußischen General-Postamts die entsprechenden Werte der Marken der verschiedenen, dem Postverein angehören- den Länder in gleichen Farben erscheinen sollten, was nunmehr Veranlassung zu einer ganz neuen in Buch- und Prägedruck ausgeführten Wappenausgabe gab.

Gegenüber bisher geäußerten Zweifeln, daß die Mar- ken zu 5 und 10 Neugroschen auf kleinen Postämtern nicht erhältlich waren, konnte festgestellt werden, daß die kleine am 31. Dezember 1861 aufgehobene Postexpedition Wildenthal 97 Stück der Zehngroschenmarke an die Ober- postdirektion zurückgab.

4. Ausgabe in Buch- und Prägedruck, Wappen- zeichnung, gezähnt 13, vom 1. Juli 1863.

Die Ausführung dieser Ausgabe, für welche die Adler- marken Preußens als Vorbild dienten, sollte laut Bekannt- machung der Oberpostdirektion in Leipzig auf dem Wege der Submission erfolgen. Von den Entwürfen der zahl- reichen, an dem Wettbewerb teilnehmenden Firmen gefielen am besten die Proben der Leipziger Druckerei Giesecke & Devrient, die dann auch im Februar 1863 endgültig den Auftrag erhielt, sechs verschiedene Werte in buntem

Buch- und Prägedruck auf weißem Papier herzustellen, wobei laut § 4 des Vertrages „die Marken an den Umfassungsseiten dergestalt fein zu durchlöchern sind, daß sie ohne Benutzung eines schneidenden Instrumentes leicht von einander abgetrennt werden können". Im ganzen wurden von dieser Ausgabe gedruckt:

3 Pfennige blaugrün, gelbgrün, hellgrün,

smaragd, moosgrün

vom Mai 1863 bis August 1867 in 17 Auflagen

10 Millionen 350000 Stück. Die auch gebraucht recht oft vorkommende blaugrüne Farbe war in den Katalogen überteuert und ist im Michel 1921/22 sehr richtig etwas herabgesetzt worden.

1/2 Neugroschen rotorange, trüborange, orangegelb

vom Mai 1863 bis August 1867 in 17 Auflagen

17 Millionen 100000 Stück.

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Durch Schwierigkeiten bei der Farbmischung sowie teilweise auch durch Einwirkung des Lichtes und des Gummis sind unzählige Farbabarten entstanden, deren genaue Schema- tisierung unmöglich sein dürfte. Nachstehend gebe ich in chronologischer Reihenfolge die hauptsächlichsten Farben- gruppen :

A. rotorange (1863—67)

a) mennigrot (1863—64), b) hellfleischrot

B. trüborange (1866—67)

a) bräunlichorange (terracotta bis lederfarben)

C. orangegelb (1867)

a) gelb, hellgelb, b) kanariengelb, apfelsinengelb, c) hellzitronengelb. Die unter C a— c aufgeführten Farben sind sehr selten. Die kanariengelbe Farbe kommt gestempelt sehr selten vor, wäh- rend die zitronengelbe gebraucht bisher überhaupt noch nicht bekannt ist.

1 Neugroschen rosa, hellrosa, karminrosa bis lilarosa

vom Mai 1866 bis August 1867 in 17 Auflagen 15 Millionen 175000 Stück.

2 Neugroschen blau, hellblau, tiefblau, preußisch- blau bis ultramarin

vom Mai 1863 bis August 1867 in 16 Auflagen

4 Millionen 780000 Stück.

3 Neugroschen braun, gelbbraun, hellrehbrauu, rötlichbraun, kaffeebraun

vom Mai 1863 bis August 1867 in 17 Auflagen

5 Millionen 870000 Stück. 5 Neugroschen lila

voni Mai 1863 bis Mai 1867 in 15 Auflagen

1 Million 200000 Stück. Von dieser Marke gibt es nicht weniger als 8 Farbabarten und einen nicht in den Verkehr gekommenen, im Leip- ziger Postdirektionsgebäude im März 1867 verbrannten röt-

lichvioletten Fehldruck, ganz abgesehen von den vielen durch Einwirkung des Lichtes und des Gummis entstandenen Spielarten dieser Marke.

Es sind zu unterscheiden:

Auflagen 1S63 blaugrau

1S64— 65 grünlichblau

1866 lila, rotlila

1866 steingrau

1867 bräunlichlila, graulila, blaugrau.

Während die letzten 3 Farben gebraucht die teuersten sind, kann man die graulilae Farbe aus verkauften Restbeständen auch heute noch verhältnismäßig billig und die grünlich- blaue Abart nicht viel teurer erwerben.

Sämtliche Werte der Wappenausgabe kommen auch auf sehr dünnem, durchsichtigem oder auch sehr dickem Papier vor.

Mit dem Erscheinen neuer Ausgaben wurden die Mar- ken früherer Ausgaben nicht außer Kurs gesetzt, so daß alle Sachsenmarken bis 31. Dezember 1867 verwendet wer- den konnten.

Mit dem Übergang der sächsischen Postverwaltung an den Norddeutschen Postbezirk und Einführung der Mar- ken dieser Post kamen die sächsischen Marken mit dem

1. Januar 1868

außer Kurs. Die Restbestände der ungebrauchten Marken sind dann in späteren Jahren vom Finanzministerium ver- äußert worden.

Wann und zu welchen Preisen die Restbestände verkauft wurden, läßt sich nicht mehr genau feststellen. Die noch in großen Mengen vorhandenen Werte der Freimarken und Ganzsachen wurden Ende der 60 er Jahre für ganze 3 Taler für den Zentner verkauft. Etwas teurer waren die vorhan- denen 20 Stück rote Dreiermarken und 57 Stück hellblaue

26

Fehldrucke, die in den 90 er Jahren für 3 Mark für jedes Stück an Sammler abgegeben wurden.

Interessant ist die „Preisliste", welche cfas Finanz- ministerium im Jahre 1891 auf Verlangen versandte. Nach dieser kostete die grüne Dreiermarke von 1851 30 Pfennige, von der Ausgabe König Johann die Werte von i/2 5 Neu- groschen den dreifachen Nennwert und die 10-Neugroschen 15 Mark.

Am billigsten war die Wappenausgabe, die man da- mals zu

10 Pfennig für die 3 Pfennigmarke 3 1/2 Neugroschenmarke

1 2 1

1,5 2 und 3

50 5

beziehen konnte. Später sind dann die Preise etwas erhöht worden. Die letzten Bestände, darunter auch viel Makulatur- drucke, sind erst 1918 verkauft worden.

VI.

Laut der bei Einführung der Frankokuverts getroffenen Bestimmung (Bekanntmachung vom 23. Juni 1859) durften „aus verdorbenen Franco-Couverts ausgeschnittene, noch nicht entwertete Stempel als Franco-Marken verwendet werden". Sie haben für Briefmarkensammler jedoch nur Sammelwert, wenn der Stempel auf den Brief oder das Brief- stück übergeht und werden teilweise hoch bewertet.

VII.

Die sächsischen Francostempel, Entwertungsstempel und ihre Bewertung für den Sammler.

1.

Bereits lange Zeit vor Einführung der sächsischen Brief- marken waren sächsische Poststempel im Gebrauch, mit denen die Briefe nach Erlegung der Barfrankatur abgestem- pelt wurden. Es lassen sich solche sächsische Stempel bis zur napoleonischen Zeit zurück feststellen.

Einige dieser sogenannten Vorläufer sind verhältnis- mäßig selten. Die vorphilatelistischen Briefe werden jedoch meist nur von großen Spezialsammlern systematisch ge- sammelt; ich bewerte sie je nach Alter, Erhaltung und Ort nur auf 1 10 Mark. Man muß bei solchen Briefen nicht nur die Seltenheit in Betracht ziehen, sondern auch die schon erwähnte Tatsache, daß nur wenige Spezialsammler als Käufer in Frage kommen.

Alte sächsische Postquittungen aus dem 18. Jahrhundert dürften etwa gleich hoch zu bewerten sein.

Bei Einführung der

roten Dreipfennigmarke

wurde in der Verordnung vom 22. Juni 1850 bestimmt, daß auf Kreuzbandsendungen innerhalb Sachsens die Marken mit starken

schwarzen Federstrichen

kreuzweise so durchstrichen werden sollten, daß die Striche auf beiden Seiten der Marke das Papier des Kreuzbandes

28

berührten. Daneben mußte noch der Ortsstempel ange- bracht werden.

Da diese an und für sich sehr seltene Entwertung- nur auf voll erhaltenen Kreuzbändern mit nebenstehendem Orts- stempel als echt nachgewiesen werden kann, werden lose Stücke mit Tintenstrichentwertung wenig geschätzt.

Die Federstrichentwertung wurde jedoch schon am 5. Juli 1850 durch Verordnung wieder aufgehoben und be- stimmt, daß Kreuzbandmarken

„vorläufig mit dem Ortsstempel in schwarzer Farbe" zu entwerten seien.

Da die Einführung der geplanten besonderen Entwer- tungsstempel sich sehr verzögerte, kommt die rote Dreier- marke fast ausschließlich mit den zumeist schon in der vor- philatelistischen Zeit im Gebrauch gewesenen Ortsstempeln in runder, eckiger und gezackter Form vor.

Die durch Verordnung vom 11. März 1852 eingeführ- ten Vollgitterstempel aus Messing, sowie die erstmalig im Dezember 1852 erscheinenden stählernen Nummergitter- stempel können, da die rote Dreiermarke zur Zeit der Ein- führung dieser Stempel bereits durch die Ausgabe in grüner Farbe ersetzt war, naturgemäß nur sehr selten auf Nach- züglern vorkommen.

Die verschiedenen Stempel auf der Dreiermarke dürften wie folgt zu bewerten sein:

Zuschlag zu dem jeweiligen Katalogpreis : Federstrichentwertung auf ganzem Kreuzband . 150 o/o

runder Ortsstempel °/o

rechteckiger Ortsstempel 10 o/o

Altenburger Ortsstempel ohne Einfassung (s. Abb.) 10 o/o

Altenburger Posthornstempel 100 o/o

Vollgitterstempel 50 o/o

Nummerngitterstempel 100 o/o

Dresdner Stadtpoststempel 10 o/o

Stempel in blauer Farbe 10— 25 o/o

29

e

KLINGENTHAL 20FEB.44

lP ALTEN BURG

Zsvflty 19, MAL

I, 2, 4—6 vorphilatelislische Stempel, teilweise bis etwa 1860 in

Gebrauch. 3 Zierschräftstenipel Leipzig. 7 und 8 Chemnitzer Ver-

suchsstempel. 9 dor seltenste Nummergitterstempel.

30

(

DRESDEN VI lim. 66 *e-w

10

ST.P0ST ^Dec

II

Bf! S.N°1

25/VI

REUTH 1/V*60.

13

14

c

DAHLEM 28/IX*65

10 Dresdner Langstempcl. 11— 12 Stadtpoststempel. 13—15 Stempel der Briefsammlungen. 16 Feldpoststempel.

31

3. Dreipfennigmarke grün von 1851.

Bei der langen Kursdauer dieser Marke kommen alle möglichen Entwertungsarten vor. Besondere Beachtung verdienen: Federstrich-, rote und blaue Entwertungen, sowie der alte, fast quadratische Dresdner Stadtpoststempel (s.Abb.) und der Einzeiler „Leipzig" (s. Abb.) in Zierschrift.

4. Kopf ausgäbe König Friedrich August von 1851.

Die Marken dieser Ausgabe sind meist durch Vollgitter- stempel entwertet worden. Weniger kommen die Orts- stempel vor, welche auf der dunkelblauen Zweigroschen- marke sogar sehr selten sind, während dagegen Nummern- gitterstempel auf der hellblauen Zweigroschenmarke ebenso selten vorkommen. Sehr gesucht sind auch farbige Ent- wertungen.

Nummerngitterstempel kommen bis Nr. 59 öfter, bis Nr. 133 seltener und höhere Nummern nur auf Nachzüglern sehr selten vor. Block- und Zierschriftstempel sowie der Chemnitzer Sechspunkt- Versuchsringstempel (s. Abb.) bilden auch auf diesen Marken gesuchte Seltenheiten. Auch der ebenfalls in Chemnitz vom Dezember 1851 ab einige Zeit in Gebrauch gewesene Vollgitterstempel mit doppelter Außen- linie (s. Abb.) ist noch beachtenswert als einziger Stempel dieser Art.

5. Kopf ausgäbe König Johann von 1855.

Die häufigste Entwertungsart ist bei den Marken dieser Ausgabe der schwarze, seltener farbige Nummerngitter- stempel. Da die Ausgabe dieser Stempel erst nach und nach erfolgte die Ausgabedaten sind in den später fol- genden Preistafeln bei den einzelnen Postämtern ange-

geben , findet man in den Jahren 1855/56 außer den Ortsstempeln auch noch bei mehr als 100 Poststellen auch den schon auf der vorhergehenden Ausgabe im Gebrauch gewesenen Vollgitterstempel. Beachtung verdienen aber nur Stücke auf ganzen Briefen mit danebenstehendem deut- lichen Ortsstempel. Ziemlich selten auch auf losen Marken sind die Vollgitterstempel nur auf den erst 1856 ausge- gebenen Werten zu 5 und 10 Neugroschen. Vorkommende Stücke dürften oft nachträglich angebrachte falsche Stem- pel haben.

Die Zuteilung der Nummerngitterstempel erfolgte:

Nr. 1 und 2 im Dezember 1852

3 bis 61 bis Mitte 1855

62 bis 85 am 13. August 1855

86 bis 108 am 3. November 1855,

die folgenden Nummern bis 177 in der Zeit vom 1. Januar bis 12. Juli 1856. Bei den restlichen Nummern von 178 bis 220 ist das Ausgabedatum in den nachstehenden Preis- tafeln angegeben.

Häufig findet man auf dieser Ausgabe auch schwarze, seltener farbige Ortsstempel, da im Februar 1859 die frühere Verordnung dahin geändert wurde, daß .Kreuzbandsendungen

nur mit Ortsstempel

und dann laut Verordnung vom 22. Dezember 1859 auch sämtliche Sendungen so entwertet werden durften. Neue Nummernstempel wurden ab 1862 nicht mehr ange- fertigt; die vorhandenen Stempel sollten aber laut nach- stehender Verordnung bis zur Abnutzung in Gebrauch bleiben.

Verordnung vom 22. 12. 1859: Die K. O. P. D. hat beschlossen, die dermalen im Ge- brauch befindlichen Entwertungsstempel nach erfolgter Ab- nutzung nicht wieder zu erneuern, sondern die Entwertung

33 -v-

mittels Aufdrückung des Aufgabestempels auf die Franko- marken resp. auf die Couvertstempel bewirken zu lassen. Die regelmäßige Entwertung der Marken mittels des Aufgabe- stempels darf von keiner Postanstalt früher bewirkt wer- den, als bis die dermaligen Entwertungsstempel völlig abgenutzt sind, einer der Inspektionsbeamten sich hier- von persönlich überzeugt und die fernere Verwendung des Entwertungsstempels als ungeeignet bezeichnet hat. Selten kommen auf Marken dieser Ausgabe auch Stem- pel fremder Posten (Thurn und Taxis, Preußen) usw. vor.

6. Wappenausgabe von 1863.

Da wie oben erwähnt seit 1862 keine neuen Nummern- stempel mehr ausgegeben wurden, kommen auf dieser Aus- gabe Ortsstempel etwas häufiger vor, wie Nummern- gitterstempel. Geschätzt sind auch auf dieser Ausgabe farbige Entwertungen, ferner Zufallsstempel, der blaue Eibenstocker Gerichtsstempel mit dem sächsischen Wappen, der Leipziger Hufeisenstempel und die Stempel fremder Posten.

Auch nach dem 1. Januar 1868 blieben viele Nummern- stempel neben den bisherigen Ortsstempeln im Gebrauch. Von ersteren sind auf Marken des Norddeutschen Postbezirks etwa 100 Nummern bekannt und teilweise sehr gesucht, wäh- rend Ortsstempel auf diesen Marken und auf Marken des Deutschen Reiches sehr oft vorkommen, denn der letzte dieser Stempel (Mohorn) ist erst während des Weltkrieges außer Gebrauch gekommen.

Von Nummernstempeln auf Marken des Deutschen Reiches ist bisher nur die Nr. 7 bekannt.

7. Die Ortsstempel hatten meist runde Formen, es kommen jedoch auch viele Langstempel mit und ohne Einfassung vor.

3

34 -

In Dresden und Leipzig

waren außerdem noch

Stadtpoststempel (s. Abb.),

die in den nachstehenden Preistafeln genauer angegeben sind, im Gebrauch. Sie kommen jedoch meist nur als Aufgabestempel in roter Farbe auf Briefen neben den mit dem Nummernstempel entwerteten alten sächsischen Mar- ken vor.

8.

Einige Posthilfsstellen hatten besondere Langstempel ohne Stundenangabe (s. Abb.) für die bei ihnen eingerich- teten

Briefsammlungen.

Diese Stempel waren aber laut Vorschrift nur auf der Siegelseite des Briefumschlages anzubringen, während die Marken mit dem Stempel der übergeordneten Postanstalt entwertet werden mußten. Die im Bestellbezirk der be- treffenden Briefsammltmg verbleibenden Briefe konnten auch mit diesem Stempel vorderseitig entwertet werden.

Die nachstehenden Tabellen bringen nicht nur von Zufallsstempeln abgesehen eine Aufstellung wohl fast aller der Sachsenforschung bekannten Orts-, Gitter- und Nummernstempel, sondern auch zum ersten Male ungefähre Preisangaben, die jedoch nicht unbedingt maßgebend sein sollen, sondern nur den Seltenheitsgrad der einzelnen Stem- pel im Verhältnis zu einander anzeigen sollen, wie er auff Grund langjähriger Beobachtungen von mehreren Seiten festgestellt werden konnte.

35

Die Nummernstempel (Halbgitterstempel) in

schwarzer Farbe auf den Briefmarken von Sachsen

(Sachsen-Altenburg).

U U

Marne des Postamtes

Zuschlag zum Kata- logpreis der Marken

Ausgabe Johann I Wappen

Dresden (Hofpostamt)

do. in roter Farbe

Leipzig (Oberpostamt)

do. in roter Farbe

Dresden-Neustadt

do. Bahnhof kleine „3"

Leipzig, Bahnhof

Leipzig— Hof, Zugpost

Leipzig— Dresden, Zugpost

Chemnitz— Riesa, Zugpost, große „7" ab Nov. 58 Riesa-Zwickau, kleine „7" Chemnitz mittlere „8"

do kleine „8"

do. Bahnhof große „8"

Zwickau große „9"

do. Bahnhof kleine „9"

Annaberg

Altenburg

Freiberg in Sachsen

Schneeberg, ab Januar 1861 Schnee-

berg-Neustädtel

Bautzen

Zittau große „15"

do. Bahnhof kleine „15"

50

.25

50 .75 .75

.25 .50 .50

—.25

—.50

10.—

10.-

—.50

25.- 1.50 1.50 1.— 1.50

—.25

1.50 1.50

-.25

.75

Anmerkung: Von Nr. 1—13, 15, 17—22, 24—25 gibt es verschiedene geringfügig von einander abweichende Typen.

3*

36

»2

4

Name des Postamtes

Zuschlag zum Katci- logpreis der Marken

Ausgabe

*->(/)

-

Johann

Wappen

16

Borna

—.25

—.50

17

Glauchau

18

Grossenhain

19

Meissen

20

Oschatz

—.25

—.25

21

Pirna

22

Reichenbach (im Vogtland)

23

Rochlitz

-.25

-.25

24

Würzen

25

Kötschenbroda ab 1.7. 54

—.75

3.-

26

Deutsch-Einsiedel, ab 1.7.54. . . .

1.50

1.50

27

Hartenstein, ab 1. 10. 54

1.50

1.50

28

Neukirchen b. Chemnitz, ab 1. 10. 54 .

2.50

2.50

29

Wildenfels, ab 1.10.54

1.—

1.—

30

Adorf

—.75

-.75

31

Auerbach (im Vogtland) ......

-.50

-.50

32

Camenz

—.50

—.50

33

Colditz

—.50 —.25 —.25 —.50

1

34

Crimmitschau

3

35

Döbeln

—.25

36

Eibenstock

—.75

do. Gerichtsstempel mit sächsischem

Wappen in blauer Farbe

10.—

10.—

37

Frankenberg in Sachsen

—.50

—.50

38

Lichtenstein, ab November 1860 Lich-

tenstein-Callnberg

—.50

-.50

39

Dohna, ab 1.3.55

2.50

2.50

40

Glashütte, ab 1.3.55

1.50

1.50

41

Lauenstein in Sachsen, ab 1.3. 55 . .

1.—

1.—

42

Mülsen St. Jacob, ab 1. 4. 55

1.50

1.50

37

ill

Zuschlag zum Kata-

logpreis der Marken

. E

Name des Postamtes

Ausgabe

Johann

Wappen

43 44 45 46 47 48 49 50

51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71

Weesenstein, ab 1.4. 55

Grimma

Löbau in Sachsen

Plauen

Waldheim

Bischofswerda

Hainichen

Hohenstein, ab November 1858 Hohen-

stein-Ernstthal

Leisnig

Limbach

Meerane

Mittweida

Penig

Ronneburg

Rosswein

Werdau

Zschopau

Elsterberg, ab 1.7.55

Harthau bei Chemnitz, ab 1.8. 55 . .

Burgstädt

Dippoldiswalde

Eisenberg

Herrnhut

Johanngeorgenstadt

Kahla

Königsbrück '

Königstein

Lengenfeld

Lössnitz

4.— —.25 —.25 -.25 —.25 —.25 -.50

—.50 —.25 —.25 —.25 —.25 —.50 —.50 —.50 —.25 —.25

1.50 -.50 —.50 -.50 —.75 -.50 —.50 1 1- —.75 —.50

5.— —.25 —.25 -.25 -.75 —.25 —.75

—.50 —.25 —.25 —.25 —.25 -50 —.50 —.50 —.25 -.25

1

2 -.50 —.50 —.50 —.75

2.—

—.50

1

1

—.75

—.50

38

■oo

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94 95 96 97 98 99 100

Name des Postamtes

Zuschlag zum Kata- logpreis der Marken

Ausgabe Johann | Wappen

Marienberg in Sachsen

Neustadt bei Stolpen

Nossen

Oederan

Oelsnitz (im Vogtland)

Pegau .' . . .

Potschappel

Radeberg

Riesa

Schandau

Schwarzenberg

Stollberg bei Chemnitz .......

Tharandt

Waidenburg

Altenberg

Ehrenfrieders dorf .•

Frohburg

Großschönau

Grünhain ,. .

Kirchberg

Lommatzsch

Luppa-Dahlen, ab 1. November 1865

Dahlen-Bahnhof

Markneukirchen

Mügeln bei Oschatz

Neusalza in Sachsen

Olbernhau '.....

Pulsnitz

Rötha

Sayda

—.75 —.75

—.75

-.50

—.75

—.50

-.50

-75

—.75

—.25

-.50

—.50

—.25

1 —.50

1.25 —.75

1.—

1.—

1.—

1

1

1.25 -.75 1.25 1 -.75 1.— 1.— 1

39

101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128

129

Schellenberg

Schmölln

Schönhayda (Schönheide)

Scbnitz

Strehla

Treuen

Wermsdorf

Wilsdruff

Wechselburg, ab 1.1.56

Aue (2 Typen)

Bernstadt (in Sachsen)

Dresden-Bodenbach

Ebersbach

Eybau

Falkenstein

Frauenstein

Geithain

Geringswalde

Grüna b. Chemnitz, ab 1.1.54. . .

Jöhstadt, ab 1.4. 52.\

Klingenthal

Lausigk

Lengefeld im Erzgebirge

Lucka bei Altenburg

Neugersdorf in Sachsen

Radeburg

Roda . .

Scheibenberg kleine Ziffer

do große Ziffer

Stolpen

1.25

1.25

1

1.25

-.75

—.75

-.75 I

—.65

1

1

1

1.— i

1.50

1.50

—.50

-.50

1.50

1.50

1.50

10.-

150

1.50

1 l

1 1.—

1 1.—

1.— 1.-

1

1.-

1.50 1.— 1

1.50 1 1

1

1.-

1."

1

1.25

1.25

1.25

1.25

150

1.50

1.- 3 1.25

1

2.—

1.50

1.50

40

CA .2

Name des Postamtes

Zuschlag zum Kata- logpreis der Marken

Ausgabe Johann Wappen

130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144

145 146 147 148 149 150 151

152 153 154 155

156 157

Thum

Wolkenstein

Zöblitz

Zwenkau

Wehten, ab 1.4.56

Ostrau, ab 1. 7. 56

Geyer, ab 15. 7. 56

Brand bei Freiberg, ab 1 . 8. 56 . . .

Brandis, ab 1.8. 56 .

Burkhardtsdorf, ab 1.8. 56

Einsiedel bei Chemnitz, ab 1. 8. 56 . .

Lunzenau, ab 1 . 8. 56

Berggieshübel

Brambach

Elster, ab 1852 nur im Sommer, stän- dig ab 1855

Gössnitz S. A. (2 Typen)

Großhartmannsdorf, ab 1.8.50. . .

Hartha bei Waldheim

Hirschfelde

Hohnstein bei Stolpen

Königswartha

Langenlungwitz, ab Januar 1861 Ober- lungwitz

Liebertwolkwitz

Liebstadt

Markranstädt

Meuselwitz

Moritzburg

Mühltroff

1.— 1.25 1.50

1 2.50 2.— 1.25 1.50 1.75 2.50 2.50 1.75 1.50

2 1.75

1 1.50 1.75 1.—

2 1.50

1.— 1.75 2.— 1.50 -.75 2.50 2.-

41

Oberlcunnersdorf

Obervviesenthal

Oderwitz, ab 1.4. 65 Nieder-Oderwitz

Ostritz

Panschwitz

Pausa

Reichenau bei Zittau, ab 1. 2. 52 . . .

Riesa, Bahnhof

Schirgiswalde

Schiettau "

Schönberg bei Brambach

Schöneck

Seifhennersdorf

Siebenlehn

Silberstraße, am 1. Januar 1859 ver- legt nach Wiesenburg

Sohland

Taucha

Weissenberg

Wildenthal, Stempel am 1.4. 62 über- wiesen an Crottendorf

Zwönitz

Oelsnitz b. Lichtenstein, ab 12.7.56 .

Kieritzsch, ab 1.11.56

Neukirch am Hochwald, ab 1.12.56; ab Februar 1864 Neukirch bei Bischofswerda

Rothenkirchen, ab 1. 1. 57

Eiterlein, ab 1.4.57

Trebsen, ab 1.5. 57

2.— 1.- 1.50 2.— 5.— 2.— 2.50 -.50 1.50 1.50 3.— 2.50 1.— 1.50

2.— 2.— 1.50 2.—

3.— 1.50 2 2.50

3-— 2.—

2

3

2.— 1.— 1.50 2.— 5.— 2.— 2 50 —.50 1.50 1.50 3— 2.50 1.— 1.50

2 2.- 1.50 2.-

3.—

1.50

2

10.-

3.— 2 2.-

3.-

42

Zuschlag zum Kata- logpreia der Marken

184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211

212

11

.57

ab

58

Flöha, ab 1.6.57

Dresden— Görlitz, Zugpost, ab 1853 Pomsen, ab 1.7. 57. . . . Uhlstädt, ab 20. 8. 57 . . . Mehltheuer bei Plauen, ab 1 Kreischa bei Dresden, ab 1. Laubegast, ab 1. 10. 57 Lockwitz, ab 1. 10. 57 . Loschwitz, ab 1.11.57 Pillnitz, ab 1.11.57 . . Schönfeld bei Dresden, ab Lohmen, ab 1. 12. 57 . . Mylau, ab 1.12.57. . . Netzschkau, ab 1. 12.57 . Großröhrsdorf bei Pulsnitz Outtau, ab 1 . 2. 58 . . . Seitschen, ab 1.2. 58 . . Mutzschen, ab 1.3. 58 . . Krögis, ab 1 . 4. 58 . . . Waldkirchen bei Zschopau, Kohren, ab 1.5. 58 . . . Hummelshain, ab 1.6.58 Jägersgrün, ab 1 . 7. 58 . Herlasgrün, ab 1. 10. 58 . Klosterlausnitz, ab 15. 10 Stauchitz, ab 1.12.58 Buchholz bei Annaberg, ab 12 Schmiedeberg bei Dippoldiswalde,

ab 1.2.59 ...

Leipzig, Berliner Bahnhof, ab 1.2. 59

ab

58

58

59

2.50 1.50 2.- 5 5.- 8— 8.— 5.— 3.— 2.— 5.—

10.-

-.50 2.— 2.50 5.— 3- 3.- 3.— 1.50 5

10.— 3 5- 5- 3.-

—.50

4.— 50-

43

o u

•a o. .. E

Name des Postamte

Zuschlag zum Kata- logpreis der Marker.

Ausgabe Johann j Wappen

l.~

1.—

5.—

5

5.—

5.—

5.— 1.—

5.- 1

10.-

10

8

8.-

5.—

5.—

213 214 215 216 217 218

219 220

Siegmar, ab 15. 3. 59

Reitzenhain, ab 1.4.59

Possendorf, ab 1.5.59

Pommritz, ab 1.11.59

Hainsberg-Deuben, ab 1.10.60. . . Lausa, ab 1.11.1860, ab 1.8.1866

Hermsdorf bei Dresden

Reuth bei Plauen, ab 1.8. 61 . Cunewalde, ab 1.10. 61

Gitterstempel No. 205 war im Mai 1858 bei der Post- expedition Schwarzenberg Bahnhof in Gebrauch.

Die Postanstalten ohne Eröffnungs-Datum bestanden bereits 1850 bei Einführung der Marken.

Nummernstempel auf der Ausgabe mit

Kopf des Königs Friedrich August

haben von Nr. 1—59 etwa den doppelten 60—133 dreifachen „134u.höher„ fünffachen

Wert wie auf Marken der Ausgabe König Johann.

44

Sächsische Postorte welche nur Ortsstempel ohne Nummernstempel benutzt haben.

Name der Poststelle

Eröffnet am :

1.12.63 Bärenstein bei Annaberg . . 1. 4. 64 Bärenwalde bei Kirchberg . 1.10.65 Breitenbrunn

15. 7. 67 Bockau

17. 5. 64 Cainsdorf

1. 9. 65 Carlsfeld

3. 10. 64 Connewitz

1.11.65 Dahlen

1.10.64 Elstra bei Camenz

1. 5. 66 Erdmannsdorf bei Chemnitz

3. 10. 64 Eutritzsch

1. 1. 66 Fischbach

1. 5. 67 Forchheim in Sachsen . . .

1. 12.65 Geising

1. 5. 66 Gelenau

3. 10. 64 Gohlis

1.11.67 Gottleuba

1. 7. 64 Gröditz

1. 2. 63 Groitzsch

1. 5. 66 Grünhainichen

6. 4. 65 Hartmannsdorf bei Burgstädt

1. 4. 66 Hundshübel

1.10.64 Kleinwelka

11. 8. 62 Klingenberg-Colmnitz . . .

1. 7. 63 Lauter

1. 7. 65 Leutersdorf

3.10.64 Lindenau bei Leipzig. . . .

45

Name der Poststelle

Zuschlag zumKatalog- preis der Marken Wappen

1.10.63 Lugau

16. 5. 67 Mohorn

1. 7. 64 Mügeln bei Pirna . .

17. 5. 66 Naunhof

1. 6. 66 Neumark in Sachsen . 7. 5. 66 Neuschönefeld ....

1. 1. 66 Nöbdenitz

1. 7. 65 Oberoderwitz .... 1. 7. 65 Oppach

16.11.65 Orlamünde

16. 7. 67 Pölzig-

1. 7. 64 Priestevvitz

1.10.63 Rabenau

1. 6. 64 Raschau

1. 3. 66 Regis

1.10.65 Rittersgrün

1. 1. 66 Rodewisch

16. 5. 65 Rübenau

1. 5. 66 Scharfenstein .... 1. 1. 66 Schönbach b. Neusalza 1. 6. 66 Schönau bei Chemnitz 1.10.67 Seiffen bei Sayda . . 1. 9. 64 Steinigt-Wolmsdorf . . 1.12.65 Thonberg bei Leipzig

1.10.64 Wittgensdorf .... 1. 1. 67 Wüstenbrand .... 1. 8. 65 Zoblitz bei Löbau . .

1. 10.-

3.- 10.

3.

2. 10.-

2.

3.

3.- 20.-

2.-

3.-

li- la-

3.- 1.- 5.-

10.- 3.- 3.- 5.- 3.- 3- 2.- 3.-

1 O.-

Auf Marken der Kopfausgabe König Johann kommen nur Klingenberg-Colmnitz (5.—) und Groitzsch (2.—) vor.

46

Name der Poststelle

7. 8. 65 Dresden I (Jüdenhof) . . . .

1.11.64 II (Amalienstraße) . .

III (Böhm. Bahnhof) .

IV (Tharanter Bahnh.) V (Weiseritzstraße) .

VI (Hauptstraße) . . .

VII (Leipziger Bahnh.) .

VIII (Bautzner Straße) .

Leipzig I

II

III

IV

Zuschlag zumKatalog- preis der Marken Wappen

1 1.- 1 1

3.— 1 1.50 1.50

—.50 1 1.50

-.50

Stadtpoststempel

(meist rot oder violett):

Dresden I (Rundstempel 1.—

II— VIII (Langstempel je 2.—

Leipzig P(ost)— E(xpedition)

Nr. 1, 2, 3', 4 farbig je 2.—

Nr. 1 schwarz —.50

Stadtpost (ohne Stadtnamen) :

schwarz 1.50

farbig 1.

17

Bahnhofsstempel.

(Die Zahlen hinter den Namen bedeuten, daß diese Bahnhöfe auch Nummern-Stempel mit diesen Nummern führten, die fünf mit * verzeichneten Orte jedoch mit Ziffern in klei- nerer Type.)

Name des Postamtes

Zuschlag

zumKatalog-

preis der

Marken

* Aue- Bahnhof (110)

Annaberg— Bahnhof, ab 1.5. 66

Bautzen— Bahnhof

Chemnitz— Bahnhof (8)

* Dresden-Neustadt Bahnhof (3) "." . .

(auch Dresden-Neustadt Bahnhof— Post-Expedi- tion) '(3)

Dahlen— Bahnhof (93)

*Gössnitz— Bahnhof (145)

Leipzig— Bahnhof (4)

Leipzig— Berliner Bahnhof (212) .

Leipzig— Thüringer Bahnhof

Leipzig— Dresdner Bahnhof

Leipzig— Bahnhof Postexpedition (4)

Pirna— Bahnhof

Reichenbach— Bahnhof

Riesa— Bahnhof— Postexpedition (165)

Schwarzenberg— Bahnhof (82)

Wolkenstein— Bahnhof, ab 1.5. 66

* Zittau— Bahnhof (15)

* Zwickau— Bahnhof (9)

Freiberg— Bahnhof

1

1 5

—.50 —.50

—.50

2 15.— -.50 25.—

2.— —.50 —.50 —.50 2.— 2.— -.50

—.50 1.—

-.50

- 48

Postübernahniestempel.

(Einzeiliger Typen- bzw. Langstempel, teilweise mit Linieneinfassung.)

Altenburg

Bischofswerda

Bohlen

Borna

Dresden

Dresden— Böhm. Bahnhof

Grossenhain

Gössnitz

Loebau

Lichtenstein

Leipzig

Diese Liste ist nicht als vollständig anzusehen ; die einzelnen Stempel sind mit etwa 1—2 Mk. Aufgeld zu bewerten.

Meerane

Meissen

Pirna

Reichenbach

Oschatz

Nicolai Vorstadt Chemnitz

Ronneburg

Wilkau

Bahnhof Werdau

Wilsdruff

Bahnpost(zug)stenipel.

(Die Zahlen in Klammern hinter den Namen der Bahnposten

bedeuten, daß diese Bahnposten auch Nummerngitterstempel

mit diesen Nummern in Gebrauch hatten.)

Annaberg Chemnitz Zug,

ab 1.5.66 Chemnitz— Riesa— Zug (7) Dresden -Bodenbach -Zug

(112) Dresden— Görlitz— Zug (185) Dresden Freiberg Zug Glauchau Gera Zug Glauchau— Gössnitz— Zug Wert dieser verhältnismäßig häufigen Stempel je 50 Pf. bis 1 M. je nach Beschaffenheit. Etwas höher sind Dresden— Freiberg und Reichenbach— Eger zu bewerten.

Leipzig Dresden Zug (6) Leipzig— Hof Zug (5) Loebau— Zittau— Zug Reichenbach— Eger-Zug

ab 1.11.65 Riesa— Zwickau— Zug (7) Zwickau— Schwarzenberg—

Zug

Brief Sammlungen.

Brief-Sammlung Nr. 1 (Gröditz) do. Nr. 2 (Schönfeld? Zeithain?) do. Nr. 3 (Laiisa b. Dresden)

bis 31.10.60 do. Nr. 4 (Neumark) bis 31.5.66

do. Nr. 5 (Ort bisher unbekannt) Barenstein bei Lauenstein, ab 1.10.63 Bobenneukirchen Carlsfeld, bis 31.8.65 Crottendorf, bis 31.3.62 Cunewalde, bis 30. 9. 61 Dahlen, bis 31.10.65 Ehrenhain Elstra, bis 30. 9. 64 Geising, bis 30. 11. 65 Groitzsch, bis 31.1.63 Gutenfürst, ab 1862

Hundshübel, ab 1.4.64 bis 31.3.66

Lindenau, bis 2. 10. 64

Nerchau

Lauter, bis 30. 6. 63

Mosel

Mutzschen, bis 28.2.58

Stadt-Neudorf, ab 1.9.64

Rabenau, bis 30.9.63

Oppach, ab 1. 8. 63 bis 31. 3. 65

Remse

Reuth, bis 31.7.61

Schwepnitz, ab 1.5. 64

abhängig von :

Großenhain Großenhain

Dresden

Fahrendem Postamt Leipzig Hof

Lauenstein Oelsnitz i. V.

Eibenstock

Scheibenberg

Bautzen

Luppa-Dahlen

Altenburg

Camenz

Altenberg (?)

Pegau

Fahrendem Postamt

Leipzig Hof

Schneeberg-Neustädtel

Leipzig

Grimma

Aue

Zwickau

Wermsdorf

Dresden VII

Hainsberg

Neusalza

Waidenburg

Fahrendem Postamt

Leipzig Hof

Königsbrück

4

_ 50

abhängig von:

Uhlstädt, bis 19. 8. 57 Kahla

Wittgensdorf, bis 30. 9. 64 Chemnitz

Da für diese Stempel nur ein ganz kleiner Kreis von Liebhabern in Frage kommt, dürfte eine Bewertung von 1 10 M. entsprechend sein.

Diese Stempel waren meist achteckige Langstempel mit Datum, aber ohne Stundenangabe, und mußten auf der Rückseite der Briefe angebracht werden, während die vor- gesetzte Postanstalt die Marken auf der Vorderseite des Briefumschlages entwertete.

Zweifellos dürften noch andere Orte solche Briefsamm- lungen gehabt haben, konnten aber bisher noch nicht einwandfrei nachgewiesen werden.

Es wird gebeten, Nachrichten hierüber mit etwaigen Be- legbriefen an Herrn Walter A. Opitz in Netzschkau i. Vogtl. gelangen zu lassen.

Feldpoststempel (s. Abbildung). (Abdrucke meist farbig, seltener schwarz.)

1849. F. Post-A. Sachsen 25.

1864.

F. Post-A. Sachsen 20.-

K. Sachs. Feldpost-Amt 20.-

1866.

K. Sachs. Feldpost-Amt 5.-

K. Sachs. Feld-Post-Expedition I .... 10.-

do. II ... . 15.-

Orts- und Schlagwort-Register.

Die Ziffern in () bedeuten die Nummer des Gitterstempels.

Adorf (30) Altenberg (86) Altenburg (11) Annaberg (10) Aue (110) Auerbach (31)

Seite

36 38

35, 48 35, 47, 48

39, 47 36

Bärenstein 44, 49

Bärenwalde 44

Bautzen (14) 35, 47

Berggießhübel (142) 40

Bernstadt (111) 39

Bischofswerda (48) 37, 48

Bobenneukirchen 49

Bohlen 48

Borna (16) 36, 48

Brambach (143) 40

Brand (137) 40

Brandis (138) 40

Breitenbrunn 44

Bockau 44

Buchholz (210) 42

Burgstädt (62) 37

Burkhardtsdorf (139) 40

Cainsdorf 44

Camenz (32) 36

Carlsfeld Chemnitz (7), (8) Colditz (33) Connewitz Crimmitschau (34) Crottendorf (176) Cunewalde (220)

35,

Seite 44, 49

47, 48

36

44

36

41, 49

43, 49

Dahlen 44, 49

Dahlen-Bahnhof (93) 38, 47

Deutsch-Einsiedel (26) 36

Dippoldiswalde (63) 37

Döbeln (35) 36

Dohna (39) 36

Dreiermarke grün 14

do. rot 7—13

do. Fälschungen 9

Dresden (1, 3) 35, 46, 47, 48

do. -Bodenbach (112) 39

do. -Görlitz (185) 42

',bersbach (113)

39

hrenfriedersdorf (87)

38

hrenhain

49

ibenstock (36)

36

insiedel (140)

40

isenberg (64)

37

52

Seite

Elster (144)

40

Elsterberg (60)

37

Elstra

44, 49

Eiterlein (182)

41

Entwertungsstempel 27

Erdmannsdorf 44

Eutritzsch 44

Eybau (114) 39

Falkenstein (115) 39

Feldpost 50

Fischbach 44

Flöha (184) 42

Forchheim 44

Francokuvert-Ausschnitte 26 Frankenberg (37) 36

Frauenstein (116) 39

Freiberg (12) 35, 47

Friedrich-August -Ausgabe 15—17 Frohburg (88) 38

Geising Geithain (117) Gelenau

Geringswalde (118) Geyer (136) Glashütte (40) Glauchau (17) Gohlis

Gößnitz (145) Gottleuba Grimma (44) Gröditz

40,

44, 49 39 44 39 40 36

36, 48 44

47, 48 44 37

44, 49

Seite

Groitzsch 44f 49

Großenhain (18) 36, 48 Großhartmannsdorf (146) 40

Großröhrsdorf (198) 42

Großschönau (89) 38

Grüna (119) 39

Grünhain (90) 38

Grünhainichen 44

Gutenfürst 49

Guttau (199) 42

Hainichen (49) 37 Hainsberg-Deuben (217) 43

Hartenstein (27) 36

Hartha (147) 40

Harthau (61) 37

Hartmannsdorf 44

Herlasgrün (207) 42

Herrnhut (65) 37

Hirschfelde (148) 40

Hohenstein 50) o7

Hohnstein (149) 40

Hummelshain (205) 42

Hundshübel 44, 49

Jägersgrün (206) 42

Johann-Ausgabe 18—21 Johanngeorgenstadt (66) 37

Jöhstadt (120) 39

5{ahla (67) 37

Kieritzsch (179) 41

Kirch berg (91) 38

Kleinwelka 44

Klingenberg-Colmnitz 44

53

Seite

Klingenthal (121) 39

Klosterlausnitz <20$) 42

Kohrcn (204 I 42

Königsbrück (68) 37

Königstein (69) 37

Königswartha (150) 40

Kötschenbroda (25) 36

Kreischa (189.) 42

Krögis (202) 42

Langenlungwitz (151)

Laubegast (190)

Lauenstein (41)

Lausa (218)

Lausigk (122)

Lauter

Leipzig (2, 4, 5, 6)

40

42

36

. 49

39

44, 49

35, 46, 48

43.

-Berlin. Bahnhof (212) 42

Leisnig (51) 37

Lengefeld (123) 39

Lengenfeld (70) 37

Leutersdorf 44

Lichtenstein (38) 36, 48

Liebertwolkwitz (152; 40

Liebstadt (154) 40

Limbach (52) 37

Lindenau 44, 48

Löbau (45) 37, 48

Lockwitz (191) 42

Lohmen (195) 42

Lommatzsch (92) 38

Loschwitz (192) 42

Lößnitz (71) 37

Lucka (124) 39

Lugan 45

Seite

! Lunzenau (141) 40

I Luppa-Dahlen (93) 38

| rlarienberg (72) 38

! Markneukirchen (94) 38

Markranstädt (154) 40 Meerane (53) 37, 48

Nehitheuer (188) 42

Meißen (19) 36

Meuselwitz (155) 40

Mittweida (54) 37

Monom 45

Moritzburg (156) 40

Mosel 49 Mügeln (95) 38, 45

Mühltroff (157) 40

Mülsen (42) 36 Mutzschen (201) 42, 49

Mylau (196) 42

Naunhof 45

Nerchau 49

Netzschkau (197) 42

Neugersdorf (125) 39

Neukirch (180) 41

Neukirchen (28) 36 Neumark 45, 49

Neuschönefeld 45

Neusalza (96) 38

Neustadt (73) 38

Nicolai-Vorstadt 48

Nöbdenitz 45

Nossen (74) 38

Oberkunnersdorf (158) 41

54 -

Seite

Oberoderwitz 45

Oberwiesenthal (159) 41

Oderwitz (160) 41

Oederan (75) 38

Oelsnitz im Vogtl. (76) 38 Oelsnitz bei Lichtenstein

(178) 41

Olbernhau (97) 38

Oppach 45, 49

Orlamünde 45

Oschatz (20) 36, 48

Ostrau (135) 40

Ostritz (161) 41

Panschwitz (162) Pausa (163) Pegau (77) Penig (55) Pillnitz (193) Pirna (21) Plauen (46) Pölzig

Pommritz (216) Pomsen (186) Possendorf (215) Potschappel (78) Preistafeln Priestewitz Pulsnitz (98)

Rabenau Radeberg (79) Radeburg (126) Raschau Regis

41 41 38 37 42 36, 47, 48 37 45 43 42 43 38 35—50 45 38

45, 49

38 39 45 45

Seite

Reichenau (164) 41

Reichenbach (22) 36, 47, 48

Reitzenhain (214) 42

Remse 49

Reuth (219) 43, 49

Riesa (80) 38, 48

do. Bahnhof (165) 41, 47

Rittersgrün 45

Rochlitz (23) 36

Roda (127) 39

Rodewisch 45

Ronneburg (56) 37, 4S

Roßwein (57) 37

Rötha (99) 38

Rothenkirchen (181) 41

Rübenau 45

Sayda (100) 38

Schandau (81) 38

Scharfenstein 45

Scheibenberg (128) 39

Schellenberg (101) 39

Schirgiswalde (166) 41

Schiettau (167) 41

Schmiedeberg (211) 42

Schmölln (102) 39

Schneeberg (13) 35

Schönau 45

Schönbach 45

Schönberg (168) 41

Schöneck (169) 41

Schönfeld (194) 42, 49 Schönhayda (Schönheide)

(103) 39

Schwarzenberg (82) 38, 49

56

Seite

Seite

Schwarzenberg-Bahnhof

Waidenburg (85)

38

(205)

43

Waldheim (47)

37

Schwepnitz

49

Waldkirchen (203)

42

Sebnitz (104)

39

Wappenausgabe

23—26

Seiffen

45

Wechselburg (109)

39

Seifhennersdorf (170)

41

Weesenstein -43)

37

Seitschen (200)

42

Wehlen (134)

40

Siebenlehn (171)

41

Weißenberg (175)

41

Siegmar (213)

43

Werdau (58)

37, 48

Silberstraße (172)

41

Wermsdorf (107)

39

Sohland (173)

41

Wildenfels (29)

36

Stadt-Neudorf

49

Wildenthal (176)

41

Stauchitz (209)

42

Wilkau

48

Steinigt-Wolmsdorf

45

Wilsdruff (108)

39, 48

Stempelabbildungen 29

,30

Wittgensdorf

45, 50

Stollberg (83)

38

Wolkenstein (131)

40, 47

Stolpen (129)

39

Würzen (24)

36

Strehla (105)

39

Wüstenbrand

45

Taucha (174)

41

Zeithain (?)

49

Tharandt (84)

38

Zittau (15)

35, 47

Thonberg

45

Zoblitz (132)

40, 45

Thum (130)

40

Zschopau (59)

37

Trebsen (183)

41

Zwenkau (133)

40

Treuen (106)

39

Zwickau (9)

35, 47, 48

Zwönitz (177)

41

Uhlstädt (187) 42, 50

Walter A. Opitz

Fabrikant "—

in Netzschkau i. Vogtl.

sucht für seine Spezialsammiung von Sachsen: Ganz- briefe Friedrich August 1851, die Marken mit Orts- stempeln folgender Orte entwertet: Berggießhübel, Ebers- bach, Falkenstein, Frauenstein, Frohburg, Geringswalde, Gößnitz, Großhartmannsdorf, Großschönau, Martha, Lengefeld, Lengenfeld, Liebstadt, Markranstädt, Moritz- burg, Mühltroff, Nossen, Ober-Cunnersdorf, Ob.-Wiesen- thal, Ostritz, Pausa, Reichenau, Rötha, Sayda, Schellen- berg, Schirgiswalde, Schonberg, Siebenlehn, Sohland, Stollberg, Stolpen, Taucha, Zöblitz, Zwönitz.

Friedrich August-Marken lose mit Nurnmerstem- peln ab Nr. 60.

Ganzbriefe Johann mit Vollgitterstempel.

Wappenbriefe folgender Postorte: Bautzen - Bahnhof, Bockau, Crottendorf, Gottleuba, Pölzig, Lausa, Leipzig Berl. Bhf., Hummelshain.

Briefe aus SacSisen nach dem Ausland mit

interessanten Frankaturen.

Frankierte sächsische Telegramm* und Post- anweisungskuverts.

Quadratisch geschnittene Ausschnitte als Marken gebraucht nur auf ganzen Briefen.

Marken des Norddeutschen Postbezirks mit

sächsischen Gitterstempeln.

Briefe mit rückseitigem Briefsammlungs* stempeln.

Druck von August Hoffmann, Leipzig.

3 9088 00044 5296

SMITHSONIAN INSTITUTION LIBRARIES

Druck von August Hoffmann :: Leipzig ::

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